Berlin, Germany
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Satzung des Vereins

 

 

 

Satzung des Vereins

  • 1 – Name, Sitz und steuerbegünstigte Zwecke

    (1) Der „Liebe wen Du willst e. V.“ mit Sitz in Berlin verfolgt ausschließlich und
    unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts  
                „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.

 


  • 2 – Zweck des Vereins

            Zweck des Vereins ist die Förderung der Hilfe für Opfer von Straftaten sowie die Förderung der Kriminalprävention.

Der Satzungszweck wird insbesondere verwirklicht indem wir:

  • Betroffenen von Straftaten (insbesondere im LSBTI-Bereich) Beratung, Unterstützung und Hilfeleistung, zukommen lassen. Durch die direkte Kooperation zwischen unserem Verein und der Polizei Berlin sowie der Vernetzung mit der Staatsanwaltschaft Berlin ist es uns noch besser möglich, Betroffenen möglichst schnell und effektiv zu helfen, über Möglichkeiten und Folgen einer Strafanzeige aufzuklären. Der Verein unterstützt Betroffene bei der Erstellung einer Strafanzeige oder übernimmt die Anzeigenerstattung, nach Einverständnis mit der betroffenen Person, eigenständig.
  • durch Einrichtung und Durchführung von Gesprächskreisen und Schulungen die Beseitigung von Unsicherheiten und Vorurteilen antreiben.
  • Straftaten sichtbar machen, die hauptsächlich mit Diskriminierung, Homophobie, Mobbing und Gewalt in Zusammenhang stehen.
  • wir die Botschaft „Liebe wen Du willst“ in Form von Worten, Bild, Videos, Songs und sonstigen Aktivitäten verbreiten und durch prominente/bekannte Personen des öffentlichen Lebens, Firmen und anderweitige Institutionen unterstützen lassen, um damit ein noch stärkeres Signal zu setzen und die Vereinsarbeit zu stärken.
  • durch Zusammenarbeit mit anderen nationalen Interessenverbänden und Mitwirkung an öffentlichen Veranstaltungen.
  • Wir veröffentlichen Inhalte von Straftaten (Fotos, Texte etc.) um auf diese Problematik offen hinzuweisen und die Notwendigkeit unseres Vereins zu unterstreichen.
  • Kampagnen zu den Themen Diskriminierung, Homophobie, Mobbing und Gewalt gründen und durchführen.
  • uns immer wieder an wichtigen Projekten, Events und Veranstaltungen beteiligen.


  • 3 – Verwendung von Mitteln

 

(1)       Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche
            Zwecke.

(2)       Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden.
Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.

(3)       Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

 

 

  • 4 – Mitgliedschaft

(1)       Mitglieder des Vereins können alle volljährigen Personen werden, die einen
schriftlichen Aufnahmeantrag beim Vorstand des Vereins gestellt haben. Lehnt der
Vorstand die Aufnahme ab, kann der Beitrittswillige die Mitgliederversammlung berufen. Diese entscheidet endgültig über die Mitgliedschaft.

(2)       Die Mitgliedschaft endet durch Tod, Austrittserklärung oder Ausschluss. Der Austritt erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorstand. Über den Ausschluss beschließt die Mitgliederversammlung mit einer Mehrheit von drei Vierteln der anwesenden Mitglieder.

 

(3)       Von den Mitgliedern werden keine Beiträge erhoben.

 


  • 5 – Vorstand

(1)       Der Gesamtvorstand des Vereins besteht aus dem 1. Vorsitzenden, dem 2.
            Vorsitzenden, dem 3. Vorsitzenden und zwei Vorstandsmitgliedern.

(2)       Der Vorstand im Sinne des § 26 BGB besteht aus dem 1. Vorsitzenden, dem 2.
Vorsitzenden und dem 3. Vorsitzenden. Jeder von ihnen vertritt den Verein einzeln.

 

(3)       Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von vier Jahren gewählt; er bleibt jedoch so lange im Amt bis eine Neuwahl erfolgt ist.

(4)       Organe des Vereins sind Vorstand und die Mitgliederversammlung.

 

  • 6 – Mitgliederversammlung

    Mindestens einmal im Jahr, möglichst zu Beginn des Kalenderjahres, findet eine ordentliche Mitgliederversammlung statt. Sie beschließt vor allem über die Entlastung und die Wahl des Vorstandes sowie über Satzungsänderungen. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist auf Verlangen eines Drittels der Mitglieder einzuberufen.

    Die Einberufung zu Mitgliederversammlungen erfolgt durch den Vorstand mit einer Frist von zwei Wochen schriftlich unter Bekanntgabe der Tagesordnung. Die Tagesordnung kann durch Mehrheitsbeschluss in der Mitgliederversammlung in der Sitzung ergänzt oder geändert werden; dies gilt nicht für Satzungsänderungen.

    Die Mitgliederversammlung fasst ihre Beschlüsse mit der Mehrheit der erschienenen Mitglieder. Stimmenthaltungen und ungültige Stimmen bleiben außer Betracht.


    § 7 – Beschlüsse der Vereinsorgane

 

Über die Beschlüsse des Vorstandes und der Mitgliederversammlung ist eine Niederschrift aufzunehmen, die vom Vorsitzenden oder seinem Stellvertreter und vom Schriftführer oder einem von der Versammlung gewählten Protokollführer zu unterzeichnen ist.


§ 8 – Auflösung

Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt sein Vermögen an den Lesben- und Schwulenverband in Deutschland (LSVD), Landesverband Berlin-Brandenburg e. V., Kleiststraße 35, 10787 Berlin, der es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige, mildtätige oder kirchliche Zwecke zu verwenden hat.

Die Auflösung kann nur in einer besonderen, zu diesem Zweck und mit einer Frist von einem Monat einzuberufenden außerordentlichen Mitgliederversammlung mit einer Mehrheit von drei Vierteln der erschienenen Mitglieder beschlossen werden.

 

Die Versammlung beschließt auch über die Art der Liquidation.

 

 

Vorstehende Satzung wurde am 03.02.2020 in Neufassung errichtet.